Psychotherapie Stegbauer

Das Leben stellt uns vor Veränderungen. Aus den verschiedensten Gründen geraten wir aus dem Gleichgewicht. Wir werden nicht gefragt, ob wir die eine oder andere zusätzliche Hürde noch schaffen können, ob alle Dinge, mit welchen wir uns auseinandersetzten wollen oder müssen, in unseren aktuellen Lebensabschnitt oder die zeitlichen Gegebenheiten passen.

Herausforderungen können uns an und über unsere Grenzen bringen. Dies können sowohl aktuelle Themen wie Schwellensituationen, Verlusterlebnisse oder körperliche Erkrankungen sein – genauso aber längst Vergangenes. Hält dieses Ungleichgewicht zu lange Zeit an, werden wir – unsere Psyche, unser Körper – überfordert. Innere Not und Beschwerden äußern sich, in verschiedenster Form.

Im geschützten therapeutischen Raum beginnen wir zunächst damit, ihre Erwartungen und Wünsche zu klären. Wir stimmen Ziele ab und nähern uns diesen in transparentem und methodischem Vorgehen Schritt für Schritt an. Ziele können zu Beginn der Behandlung noch unklar sein. Auch können sie sich im Verlauf der Therapie verändern. Ein wertschätzender, empathischer und offener Austausch ist mir für diesen Weg ein Selbstverständnis.

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Kontakt

Maria Stegbauer, M. Sc. Psychologie
Psychologische Psychotherapeutin
Richtlinienverfahren Verhaltenstherapie

kontakt@psychotherapie-stegbauer.de

+49 (0) 160 / 968 926 57

Ritterstraße 12
87629 Füssen

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Mitgliedschaften

  • Approbation nach §2, Regierung von Oberbayern, Richtlinienverfahren Verhaltenstherapie
  • Arztregistereintrag der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern
  • Deutsche Gesellschaft für Psychologische Schmerztherapie und -forschung (DGPSF)
  • Psychotherapeutenkammer Bayern, PTK

Weiterbildungen

  • Spezielle Schmerzpsychotherapie
  • Pesso- Therapie PBSP®
  • Gruppentherapie
  • Progressive Relaxation nach Jacobson
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Verhaltenstherapie und Behandlungsansatz

Was ist eine Psychotherapie?

Psychische Erkrankungen können unser Erleben und Verhalten sowie unser geistig seelisches Wohlbefinden stark beeinträchtigen und gehen mit Einschränkungen in der Lebensqualität einher. Eine Psychotherapie ist die Behandlung von psychischen Leiden und Erkrankungen mithilfe von wissenschaftlich anerkannten Verfahren, Methoden und Techniken.

Wann ist eine psychotherapeutische Behandlung ratsam?

Jeder und jede Einzelne von uns kennt psychische Beschwerden und gerät im Laufe seines Lebens in verschiedene Krisen. Meistens lassen die sich ohne professionelle Hilfe bewältigen. Viele Menschen finden auch in der Familie und ihrem sozialen Umfeld wirkungsvolle Unterstützung. Unsere Psyche besitzt beachtliche Anpassungs- und Widerstandsfähigkeiten, auch Resilienz genannt.

Manchmal gelingt es jedoch nicht aus eigener Kraft oder mit Unterstützung des nahen Umfeldes wieder ins psychische Gleichgewicht zu kommen. Die psychischen Beschwerden bleiben bestehen oder verstärken und chronifizieren sich sogar. In solchen Fällen ist es ratsam, eine:n Psychotherapeut:in aufzusuchen, um zu klären, ob eine psychotherapeutische Behandlung sinnvoll und indiziert ist.

Welche weiteren Richtlinienverfahren gibt es?

Der Gemeinsame Bundesausschuss entscheidet, welche Leistungen von Krankenversicherten in Anspruch genommen werden können und anerkannt sind. Derzeit sind in Deutschland vier Psychotherapieverfahren in die Richtlinientherapie aufgenommen und zugelassen:

  • Analytische Psychotherapie
  • Tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie
  • Systemische Psychotherapie
  • Verhaltenstherapie

Welches Verfahren ist für mich das Richtige?

Die wesentliche Basis für eine erfolgreiche Psychotherapie ist eine tragfähige und vertrauensvolle therapeutische Beziehung. Im Rahmen der probatorischen Sitzungen wird eine umfassende Diagnostik erstellt, auf welche hin methodisches Vorgehen und konkrete Behandlungsempfehlungen angelehnt sind. Entsprechend dem Richtlinienverfahren wird gemäß dem vorliegenden Beschwerdebild das individuelle Vorgehen besprochen. In der Verhaltenstherapie gehen wir hier sehr transparent vor. Gemeinsam besprechen und planen wir, welche Teil-/Ziele wesentlich und realistisch sind. Eine Überprüfung des Verlaufs der Behandlung sowie der Zielformulierung findet regelmäßig statt, genauso wie Anpassungen und Neuausrichtungen von Methoden.

Was genau ist eine Verhaltenstherapie?

Die klassische Verhaltenstherapie basiert auf der Lerntheorie. Es wird davon ausgegangen, dass psychische Beschwerden das Ergebnis von bewussten und unbewussten Lernerfahrungen sind. Gemeinsam werden Bedingungen der Entstehung und Aufrechterhaltung von dysfunktionalen Erlebens- und Verhaltensmustern erarbeitet. Eine große Rolle spielen hierbei Kognitionen: hierunter versteht man Einstellungen, Gedanken, Bewertungen oder Überzeugungen. Weiter nimmt man an, dass durch den Erwerb von neuen Verhaltens- und Lernprinzipien angemessenere und funktionale Verhaltens- und Denkmuster erlernt werden können.

Es sollen neue, stimmigere und leichtere Möglichkeiten im Umgang mit sich, den Mitmenschen und der Umwelt entwickelt und gefestigt werden. Verhaltenstherapeutisches Vorgehen zeichnet sich aus durch Zielgerichtetheit, Aktivität und den Einsatz von Methoden aus.

Ein weiteres und sehr entscheidendes Merkmal der Verhaltenstherapie ist zudem die Hilfe zur Selbsthilfe. Hierbei geht es um die Befähigung zu einem eigenverantwortlichen Umgang mit den Herausforderungen und Veränderungen, die das Leben bietet.

Es finden zum Beispiel Techniken zur Verbesserung der Selbstwahrnehmung, Selbststeuerung, Durchsetzungs- /Konflikt- / und Entspannungsfähigkeiten Anwendung.

In meiner Praxis arbeite ich auch mit integrativen Methoden, wie achtsamkeitsbasierte oder körperorientierte Verfahren, der Akzeptanz- und Commitment Therapie, der Self-compassion Therapie oder mit Ansätzen aus der Hypnotherapie.

Wesentliche Schwerpunkte

  • Ängste
  • Chronische Schmerzen
  • Depression
  • Schlafstörungen
  • Somatoforme Erkrankungen
  • Trauerreaktion
  • Traumafolgestörungen
  • Zwangserkrankungen
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Ablauf, Umfang & Kosten

Ablauf

Zunächst vereinbaren wir zeitnah ein vertrauliches, unverbindliches Erstgespräch, in welchem Sie Ihr Anliegen schildern können und ich Ihnen meine Arbeitsweise erläutere. Darüber hinaus haben wir beide die Möglichkeit festzustellen, ob wir uns miteinander wohl fühlen. Eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Patient und Therapeut ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie.

Wenn eine Psychotherapie zur Behandlung Ihrer Symptomatik indiziert erscheint, finden nach dem Erstgespräch sogenannte probatorische Sitzungen statt. Diese dienen der Diagnostik und weiteren Therapieplanung. Wenn Sie sich eine weitere Zusammenarbeit mit mir vorstellen können, planen wir gemäß den Vorgaben ihrer Kasse die entsprechenden Schritte. Psychotherapie kann in meiner Praxis als Einzel- oder Gruppentherapie durchgeführt werden.

Umfang

Eine Therapiestunde umfasst in der Regel 50 Minuten. Im Rahmen spezieller Übungen, wie zum Beispiel in der Angst- oder Zwangsbehandlung, werden zu bestimmten Zeitpunkten Doppelstunden vereinbart. Diese werden ausführlich vorbereitet, gemeinsam geplant und können auch außerhalb der Praxisräumlichkeiten stattfinden. Die Vereinbarung von wöchentlichen Sitzungen zeigt sich, insbesondere zum Beginn der Behandlung, als sehr hilfreich. Im Verlauf kann die Frequenz der Therapiestunden angepasst werden.

Verhaltenstherapie als Einzeltherapie findet in der Regel einmal wöchentlich statt. Eine Kurzzeittherapie umfasst in der Regel 12 bis 24 Sitzungen, eine Langzeittherapie bis zu 60 Sitzungen.

Einzelsitzungen können gegebenenfalls auch zusammen mit wichtigen Bezugspersonen oder Angehörigen stattfinden. Das Honorar richtet sich nach der aktuell geltenden Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP).

Gruppentherapien finden in der Regel einmal wöchentlich für ca. 100 Minuten statt. Je nach der Zusammensetzung der Teilnehmer:innen können Sitzungsumfang und Frequenz variieren. Die Abstimmung erfolgt in der Regel individuell. Das Honorar richtet sich nach der aktuell geltenden Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP).

Kosten

Gesetzliche Krankenkassen

Die Psychotherapie ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Abrechnung erfolgt mittels Ihrer Versichertenkarte. Weitere Kosten kommen dabei nicht auf Sie zu. Die Voraussetzung für eine Kostenübernahme ist das Vorliegen eines psychischen Beschwerdebildes mit Krankheitswert. Eine Erhebung der Symptomatik mit diagnostischer Ersteinschätzung und die gemeinsame Entscheidung für die Behandlung finden innerhalb der ersten Gesprächstermine statt. Diese werden von Ihrer Krankenkasse antragsfrei übernommen.

Private Krankenkassen

Das Honorar für Psychotherapeutische Behandlungen in einem Richtlinienverfahren wird in der Regel von privaten Krankenkassen sowie der Beihilfe ganz oder anteilig übernommen. Nehmen Sie am Besten vorab Kontakt mit ihrer Versicherung auf, um zu klären, ob und in welchem Umfang in Ihrem persönlichen Leistungsvertrag eine Kostenübernahme für Psychotherapie zugesichert ist. Es gibt einzelne Tarife, bei denen die Kosten einer ambulanten Psychotherapie nicht oder nur in begrenztem Umfang erstattet werden. Die Abrechnung erfolgt nach der aktuell gültigen Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP). Die ersten fünf Sitzungen – die sogenannten proatorischen Sitzungen - bezahlen die privaten Kassen in der Regel ohne vorherige Bewilligung.

Kosten für Selbstzahler

Selbstverständlich können Sie auch als Selbstzahler eine Psychotherapeutische Behandlung in Anspruch nehmen. Dieser Weg ist unbürokratisch sowie flexibel gestaltbar und eignet sich für Menschen, die aus verschiedenen Gründen, wie z.B. noch ausstehenden Versicherungsabschlüssen, den offiziellen Weg vermeiden möchten. Genauso aber eignet sich dieser Weg beispielsweise für Menschen, die eine professionelle Begleitung als Möglichkeit zur Persönlichkeitsentwicklung schätzen und nutzen möchten.

Das Honorar für Selbstzahler ergibt sich aus der aktuellen Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP). In Abhängigkeit von ihrer aktuellen und wirtschaftlichen Situation ist eine individuelle Vereinbarung verhandelbar, sprechen Sie mich darauf an.

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Über mich

Portrait, Maria Stegbauer In der Psychotherapie ist es besonders wichtig zu wissen, mit wem man es zu tun hat. Nicht zuletzt entscheidet ja auch die Chemie zwischen Menschen, ob einen die psychotherapeutische Behandlung weiterbringt. Aufgewachsen bin ich im Bayerischen Wald, in Niederbayern. Manchmal klingt der Dialekt noch ein wenig durch. Nach meinem Studium der Psychologie in Regensburg bin ich für meine Ausbildung zur Verhaltenstherapeutin in das schöne Allgäu gezogen. An der Vamed Klinik in Bad Grönenbach, im Bezirksklinikum Kempten sowie einer verhaltenstherapeutischen Praxis in Memmingen konnte ich umfassende Erfahrungen in der Behandlung von Menschen mit verschiedensten psychischen Beschwerden sammeln.

Parallel zu meiner selbständigen Arbeit als Psychotherapeutin habe ich vier Jahre an der Fachklinik Enzensberg in Hopfen am See gearbeitet. Dort war ich Teil eines interdisziplinären Teams, das sich schwerpunktmäßig um Patenten mit chronischen Schmerzen kümmerte. Seit Februar 2025 bin ich ausschließlich selbständig tätig.

Den Menschen, die bei mir Unterstützung suchen, begegne ich auf Augenhöhe. Zusammenarbeit ist für mich geprägt von Wertschätzung und Klarheit. Wichtig ist mir: Offenheit für Neues, Ehrlichkeit und Respekt vor jeder Weiterentwicklung – genauso wie der Zeit, die dafür gebraucht wird. Mein persönliches inneres Gleichgewicht finde ich in der Natur, beim Schwimmen durch Allgäuer Seen und ausgedehnten Wanderungen in den Alpen.